Hoffnung und auch Abwesenheit von Hoffnung, also Hoffnungslosigkeit, sind mir in den letzten Wochen immer wieder begegnet.
Kunden, die zu mir kommen und in deren Augen Hoffnung aufleuchtet. Die positiv in die Zukunft schauen, motiviert sind und losgehen wollen oder losgegangen sind.
 
Und es gibt auch die andere Seite. Abwesenheit von Hoffnung. Das Bild, das es für mich am besten beschreibt, ist ein verdörrtes Stück Land. Oder, besser noch: verbrannt. Ein verbranntes Feld. Bei manchen Leuten offenbart sich das sofort. Zum Beispiel bei Kunden, die keinen neuen Job finden. Die sich beworben und den Mut verloren haben. 
 
Und oft liegt beides nah beieinander: Hoffnung und Hoffnungslosigkeit. Und Traurigkeit. Aufgeben, sich nicht trauen.
 
Mögliche Ursachen gibt es viele, zum Beispiel: 
  • Schicksalsschläge
  • Krankheit
  • die Hürden, die ein Wechsel in ein Land mit sich bringt, dessen Sprache, Regeln und Anforderungen ganz anders sind
  • plötzliche Armut
 
Das sind mehr die drastischen Einschnitte, bei denen jeder von euch wahrscheinlich so etwas wie „Verständnis“ für Mutlosigkeit und vielleicht auch für vorübergehende Hoffnungslosigkeit hätte.
 
Manchmal kommt es aber eher schleichend. Nach und nach kerben sich Erfahrungen in unser Leben ein und wir verlieren die Hoffnung. Bei meinen Kunden ist es oft das Thema Ablehnung. Jedes Bewerben erfordert Mut und das Bewerben fühlt sich immer mehr an wie ein Prozess des Sich-Angreifbar-machens und dem – nett ausgedrückt – Feedback von potentiellen Arbeitgebern ausgeliefert zu sein. Mit jeder enttäuschenden Erfahrung sinkt die Motivation sich dem wieder auszusetzen. 
 
Dieser schleichende Prozess bringt auch oft mit sich, dass die Hoffnungslosigkeit sich nicht gleich den Mitmenschen zeigt. Oft wird Energie in einen neuen Weg gesteckt und die letzte Hoffnung darauf gesetzt. „Wenn ich diese Weiterbildung oder Umschulung mache, DANN werde ich …“ Der neue Weg führt nicht zwangsweise zum Ziel, wird aber erstmal mit weniger Schmerz verknüpft wird und deshalb gewählt.
 
Manchmal kommt es mir so vor, als würde also auf diesem verbrannten Boden schnell ein neues Pflänzchen blühen – doch wie gehen wir damit am besten um? Wie können wir dieses Pflänzchen von neuer Hoffnung am besten zum Gedeihen bringen und dafür sorgen, dass es nicht mit dem nächsten leichten Windhauch wieder eingeht oder umfällt – oder in Flammen aufgeht und verbrennt?
 
Ganz wichtig und als kurzer Einschub: Ich spreche hier nicht davon, wenn es kein vorübergehender Zustand ist und quasi nichts mehr wachsen kann, sondern die Person mehr in einem dunklen Loch sitzt und nicht mehr herauskommt, wenn es vielmehr ein dunkler Strudel ist, der in den Abgrund reißt, dann ist das mehr als das, wovon ich hier rede. Dann ist es sinnvoll, mit einem Arzt darüber zu sprechen. 
 
Also, zurück zum Thema, hier kommen ein paar Anhaltspunkte, wie du wieder volle Hoffnung in deinem Leben bekommst.
Wichtig dabei ist zu sehen, wie viel du selbst daran ändern kannst, wie es dir geht. Du kannst nicht unbedingt alle Umstände in deinem Leben ändern – aber du kannst die Verantwortung dafür übernehmen, wie du dich verhältst und du kannst deinen Blickwinkel wählen.
 
  • Meditieren: Ich habe es schon häufiger angesprochen: Meditieren und Stille helfen dir erstmal, wieder in Ruhe bei dir anzukommen und auch dabei, positiv in die Zukunft zu schauen. Wenn du gläubig bist, kann dir auch beten helfen – das ist ja auch eine Art von Meditation. Bei einem meiner Kunden, der sich jobmäßig hoffnungslos gefühlt hat, haben die Augen angefangen zu leuchten, als er vom Beten gesprochen hat. In dem Bereich fiel ihm das mit dem Hoffnung haben zum Beispiel leicht.
  • Suche dir Wege, wie mit Ablehnung umgehst. Sei es beim Job oder insgesamt im Leben. Ja, wir streben nach Liebe, Wertschätzung und Anerkennung. Aber wir kriegen halt auch immer mal wieder eins auf die Fresse. Und deshalb ist es gut, wenn du Techniken und Mechanismen in deinem Leben etablierst, die dir helfen, dich sicher zu fühlen. 
  • Plane dir schöne Momente. Tausch dich mit jemandem aus, berichte KURZ über deine schlechte Erfahrung und mach dann was Schönes, fest eingeplant, mit dir selbst, mit deinem Partner, deiner Familie oder Freunden. Vielleicht ist es leichter in den Lebensbereichen, wo es gerade gut läuft. Also, sorg für Freude und positive Gefühle in deinem Leben.
  • Finde Gegenbeispiele: Wenn dir jemand sagt, was du nicht kannst, finde Beispiele dafür, wo er recht hat, also wo das auf dich zutrifft – und auch, wo nicht. 
  • Deine Erfolge: Überleg dir abends, was deine – auch kleinen – Erfolge und schönsten Momente am Tag waren. Und schau dir an: Was hab ich dazu beigetragen? Da siehst du auch deine Eigenverantwortung. Ich hab mich zum Beispiel mit einer Kollegin getroffen, die ich ewig nicht gesehen hatte und die in Köln war. Dafür hab ich Termine verschoben und bin eine Stunde pro Strecke Auto gefahren. Also habe ich dazu beigetragen.
  • Inspiration: Wer in deinem Umfeld ist voller Hoffnung und Zuversicht? Schau dir was vom Verhalten ab!! 
 
Ich habe noch einige Tipps mehr für dich gesammelt. Komm gerne in meine Facebookgruppe „Liebe was du tust“. Da stelle ich sie dir zur Verfügung!
 
Ich wünsch dir ganz viel Freude beim Hoffnung finden und haben!
 
Be happy & be light
 
Deine Janina

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