Wie schnell im Alltag vergessen wir das: das Sein.
Wir hängen Gedanken nach, die sich mit der Vergangenheit befassen, oder mit der Zukunft. 
Oder wir wollen produktiv sein. Wurde uns ja auch jetzt schon echt lange eingetrichtert: höher, schneller, weiter. Jetzt. 
Selbstoptimierung.
 
Im Moment geht der Trend ja wieder eher dahin, sich auch Zeit zu nehmen. Zu atmen. Zu meditieren. Runterzukommen. Bewusst zu sein … Mindfulness …
 
Und doch leben wir in einer Zeit der Widersprüche. Der ständigen Erreichbarkeit. 
Allein die Existenz von Smartwatches erschließt sich mir nicht. Ich mein, ich hatte auch, als sie brandneu war, mal kurz eine Applewatch am Handgelenk, im Applestore in Honolulu –  und fand sie wirklich schick. 
Aber brauche ich das wirklich, dass jedes Mal mein Handgelenk aufleuchtet, genau in dem Moment, in dem jemand an mich denkt? Wenn jemand bei einem Social-Media-Beitrag von mir auf „gefällt mir“ drückt? Oder wenn mir eine App etwas verkaufen möchte?
Das ist nur eines von vielen Beispielen dafür, wie wir mit Informationen überladen werden und uns immer mehr zumuten, das an unserer Energie zehrt.
Ich bin sowieso kein Fan mehr von Multi-Tasking, sondern von Fokussiertsein. Aber mit Multi-Tasking hat das nichts mehr zu tun. Das ist mehr ein permanentes, rüdes Unterbrechen. Etwas, dass uns am Ärmel zieht und kreischt: “GUCK, hier! DAS ist wichtig jetzt!!”
Und das sorgt dafür, dass wir uns immer weniger konzentrieren können, eine immer kleinere Aufmerksamkeitsspanne bekommen und uns nur noch so lang konzentrieren können wie das hyperaktive Eichhörnchen aus „Ab durch die Hecke“.
 
Wegen der Schnelllebigkeit unserer Zeit ist es wichtig, dass wir uns Ruhe-Inseln schaffen. Einfach mal nichts machen. Oder: SIND. 
Einfach: sein.
Ohne Input von anderen, ohne Input von außen.
Diesen Punkt finde ich noch wichtiger als nichts zu machen. Dass wir einfach mal mit unssind. Alleine. Mit uns, unseren Gedanken und Gefühlen.
 
Darüber habe ich viel nachgedacht, als mein Orthopäde vor kurzem beschlossen hat, dass ich noch zusätzlich Akupunktur bekommen sollte.
Mist, noch mehr Termine. Echtunbequem. 
 
Die Idee bei Akupunktur ist, dass man sich ausruht, während die Nadeln in einem stecken.
Während ich da im Raum liege und darauf warte, dass die Nadeln gleich positioniert werden, denke ich darüber nach, wie ich die Zeit gut „nutzen“ kann. Hörbuch hören? 
Und das ist auch das, was mir mein Arzt dann vorschlägt. Ich könne mir doch für’s nächste Mal Musik oder ein Hörbuch mitbringen. 
Und nachdem ich den Anfangsschmerz verdaut habe und während ich da anfange zu entspannen, beschließe ich: Nee, ich BIN hier einfach nur. Ich atme, entspanne mich und brauche nichts anderes. Einfach eine Insel des Seins.
 
Je mehr wir uns daran gewöhnen, umso leichter ist das: zwischendurch Ruhemomente einzubauen:
  • Momente nur für uns
  • Momente ohne große Pläne
  • ohne dass wir uns von draußen beschallen lassen, mit Fernsehen, Büchern, Hörbüchern, Musik
  • ohne Smartphone, WLAN und Hektik
Um gesund zu sein, zu werden und zu bleiben.
 
Und dann haben wir auch genug Balance für die Gegenpole. Für die ganzen Teile des Tages, in denen wir mit anderen zusammenarbeiten, mit anderen kommunizieren, nicht so viel auf uns achten können und große Pläne schmieden.
 
Überleg doch mal, wie du heute einfach für dich sein kannst:
Ich bin.
Du bist.
 
Ich wünsche dir ganz viel Bewusstsein dafür!
 
Be happy and be light
 
Deine Janina
 

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