Manche Leute träumen und manche nicht.
 
Darüber habe ich mit einer Freundin sinniert, nachdem sie eine komische Reaktion auf ihre Urlaubspläne bekommen hatte und sich fragte, woran das lag.
 
Manche Leute träumen und manche nicht.
Okay, ganz so einfach ist es vermutlich nicht.
Ich hab mich dieses Jahr viel mit dem Thema Träume und Vision befasst und mich deshalb dazu entschieden, zu diesem Thema eine Podcastfolge aufzunehmen.
Warum wir letztendlich träumen und machen – oder nicht – hat vermutlich etliche Gründe.
 
Für’s Träumen brauche ich Zeit. Träumen kann mir positive Energie geben.
Wiesofällt träumen denn dann schwer?
Ich bin mit meinem Leben ziemlich zufrieden und dankbar für das, was ich habe.
Ich kann mir vorstellen, dass träumen schwerer sein kann, wenn jemand gerade nicht so zufrieden ist, weil das den Status Quo vielleicht noch schlechter da stehen lässt.
Für mich bedeutet träumen nicht, dass ich mich aus dem aktuellen Zustand weg träumen will. 
Träumen bedeutet für mich mir zu überlegen, was irgendwann da sein könnte. Und es hilft mir darüber klar zu werden, wo ich hinwill. 
 
Wenn du in ein Reisebüro läufst und so gar keine Vorstellung hast, buchst du entweder gar nichts – oder du bist richtig richtig offen und nimmst das, was dir angeboten wird. 
Die Wahrscheinlichkeit, dass dir der Urlaub gefällt, wird umso größer, je klarer du weißt, was du willst.
 
Machen braucht Mut.
Beim Machen hilft es uns, die größere Vision, die wir haben, herauszufinden. 
Schreib dir doch deine große Vision mal so auf, dass du sie jeden Tag siehst.
Bestenfalls ist die Vision so, dass du morgens begeistert aus dem Bett hüpfst, weil du deiner Vision ein Stückchen näher kommen willst.
 
Es ist auf jeden Fall sinnvoll, dass du dir Schritte überlegst, wie du dahin kommst. 
Du kannst dir etwas überlegen, was du jeden Tag oder jede Woche machen möchtest.
Du kannst dir konkrete Ziele überlegen, die du dir setzt. Dabei ist es sinnvoll, dass die Ziele SMART sind. SMART ist ein Akronym, das heißt, jeder der Buchstaben des Wortes „SMART” steht für ein eigenes Wort.
Falls du das noch nicht kennst und das dafür nutzen möchtest, google das am besten mal. Ich setz dir auch einen Link in die Shownotes.
 
Also, der erste Schritt ist das Träumen. Danach kommt das Machen.
 
Einer meiner Lieblingssprüche ist:
“I’d rather live a life of „oh wells“ than „what ifs“.”
Also lieber: “Oh Mist, blöd gelaufen” als es nicht zu machen und sich zu fragen: “was wäre gewesen, wenn …”
Ich lebe schon eine ganze Zeit lang nach dieser Devise. Und das hat einiges mit sich gebracht. Ich hab echt tolle Sachen erlebt. Und ich hab wirklich unangenehme Sachen erlebt. Bin auf die Schnauze gefallen, habe auf die harte Tour gelernt, dass ich etwas doch nicht möchte. Und ich habe Körbe bekommen. Nicht, dass ich Ablehnung schön finde. Aber, egal ob beruflich, im Liebesleben oder sonst wie: Ich probiere es lieber aus. 
Ich will mir zum Beispiel nicht erst wochenlang, monatelang oder gar jahrelang sicher sein, dass jemand Interesse an mir hat oder das etwas klappen könnte: Ich frage einfach. Ich probiere aus.
Ich frage mich in meinem Erwachsenenleben nicht: Was wäre gewesen wenn?
Wenn ich’s wirklich wollte, hab ich es ausprobiert. Dann verschieben sich sicher auch zwischendurch mal ein paar Prioritäten. Vielleicht erinnerst du dich noch: Die zündende Idee zu meinem Podcast hatte ich am 06. Juli und am 07. August war mein Podcast schon live.
 
Ich selbst arbeite seit diesem Jahr mit einem Vision Board und kann dir das wirklich empfehlen.
Du kannst es nur für einen Lebensbereich nutzen, zum Beispiel für deinen Job – oder für mehrere oder alle Bereiche.
Wie geht das?
Für deine Träume und Visionen suchst du dir passende Bilder. Du kannst dafür Zeitschriften nutzen. Mir gefällt es besser, passende Bilder zu googlen bzw. sogar mit einem Bildbearbeitungsprogramm zusammenzustellen. Ich hab zum Beispiel in meinem Cuxhaven-Kurzurlaub ein Bild für den Podcast erstellt und da sofort den ganzen Titel mit draufgeschrieben.
Die Bilder kannst du dir dann drucken oder als Foto bestellen.
Für das Board kannst du ganz kreativ sein. Nimm eine Pinnwand, ein Brett oder was auch immer dir gefällt. Ich selbst habe mir eine sehr große Leinwand lila lackiert und die lehnt oben bei mir im Flur.
Und auf das Board klebst du dann alle deine Bilder. 
Und natürlich kannst du das regelmäßig aktualisieren und Bilder ergänzen.
 
Ich wünsch dir ganz viel Spaß beim Träumen, Kreativ-sein und tolle-Sachen-erleben.
Und auch beim Auf-die-Schnauze-fallen und dabei, mutiger wieder aufzustehen.
 
Be happy & be light
 
Deine Janina

P.S.: Hier findest du eine Erklärung des Akronyms „SMART“ bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/SMART_(Projektmanagement)

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