Ich weiß nicht, ob dieses Jahr einfach zu einlädt, dass wir uns mehr beschweren – oder ob wir einfach manchmal so Phasen haben …
Ich bin mir auf jeden Fall vor ein paar Wochen dermaßen damit auf die Nerven gegangen, dass ich mich dauernd beschwert habe über … ach, ihr könnt es euch sicher denken …
Auf jeden Fall habe ich mich dann an etwas erinnert, was ich vor einiger Zeit mal kennen gelernt habe und habe beschlossen:
 
Schluss mit dem Beschweren!
Und in dieser Folge geht es darum, wie du am besten anfangen kannst.
Ich habe vor zwei Jahren das erste Mal von Will Bowen und seiner Aktion „A complaint free world“ gehört und mir gleich auch sein gleichnamiges Buch dazu angehört. (Auf Deutsch heißt es „Einwandfrei“.) Es geht also darum, sich weniger zu beschweren.
 
Vielleicht kennst du das auch, dass die Energie der Aufmerksamkeit folgt. Also ist es immer mal gut, anzuschauen, worauf wir uns fokussieren. Eine allgemeine Beschwerdehaltung macht auf jeden Fall keine gute Laune!
 
 Will Bowen fordert zu einer „21-Tage-Challenge“ auf, wobei die 21 Tage hier nicht die Gesamtdauer der Challenge sind. Ziel ist es tatsächlich, sich 21 Tage in Folge nicht zu beschweren. Wow, das erscheint erstmal krass!
 
Und ich kann dir sagen: Wenn du damit anfängst – und auch wirklich ehrlich zu dir bist, fällt dir erstmal auf, wie oft du dich beschwerst …
Macht aber nichts, ist sogar gut! Also, dass dir das auffällt. Bewusstmachen ist immer ein guter erster Schritt.
 
Also, wie geht’s los? Du brauchst etwas, was dich daran erinnert: zum Beispiel ein Armband. Du ziehst das Armband an und dein erster Tag beginnt. Und wenn du merkst, dass du dich beschwerst, wechselt das Armband das Handgelenk (zum Bewusstmachen!) und dein erster Tag startet direkt von vorn.
Das geht genauso zum Beispiel mit einem Ring. Oder mit einem kleinen Stein, der von der linken in die rechte Hosentasche wandert.
 
Wie sind die Regeln? Wichtig ist erstmal: du machst das ja für dich und nicht dafür, um etwas zu gewinnen oder besser als andere zu sein. Also kannst du ruhig ehrlich zu dir sein – und genauso auch die Regeln so machen, dass sie dich unterstützen.
 
  • Wenn du dich nur in deinem Kopf beschwerst und es nicht laut sagst, zählt es nicht. Sobald du eine Beschwerde laut aussprichst, zählt sie als Beschwerde. Ich habe witzigerweise festgestellt, dass ich gerne auch mal ein Unmutsgeräusch von mir gebe, wenn mir etwas nicht passt. Oder mich sogar laut beschwere, wenn ich alleine bin.
  • Lästern zählt genauso.
  • Wenn du das mit jemandem zusammen machst und feststellst, dass der andere sich gerade beschwert hat und du ihn laut drauf hinweist: Dann beschwerst du dich über sein Beschweren und dein erster Tag startet auch wieder.
  • Manchmal kommt es auf die Intention an, nicht auf die Worte. Zum Beispiel kannst du sagen „Das war ja klar!“ und das als Beschwerde meinen, weil dir was Schlechtes passiert ist. Du kannst das genauso sagen, wenn etwas Tolles passiert und dann ist es natürlich keine Beschwerde.
 
Ich hab auch schnell rausgefunden, in welchen Situationen ich eher herausgefordert bin als sonst. An einem Abend hätte ich ohne mein Armband schlechte Laune bekommen und gemeckert. Stattdessen konnte ich mich einfach kaputtlachen.
 
Den ersten 30 von euch, die sich bei mir melden, schenke ich gerne ein Armband. Ich freue mich über jeden, der Lust hat, das auszuprobieren!
 
Ganz viel Spaß dabei – und gute Nerven und Ehrlichkeit mit dir selbst! Und denk dran: Hier ist auch der Weg das Ziel! Und es ist voll okay, wenn es eine Weile dauert, bis du einen ganzen Tag oder sogar eine ganze Woche schaffst!
 
Be happy & be light
 
Deine Janina

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