In meiner Weihnachtspause habe ich lauter Sachen gemacht, die ich längst mal machen wollte. Oder die sich kurzfristig ergeben haben, während ich viel Zeit hatte, einen Großteil der Zeit mit mir alleine und ohne ständige Erreichbarkeit. 
 
 
Unter anderem habe ich ein Buch herausgekramt, das ich schon mal angefangen hatte zu lesen, dessen Zeit aber offensichtlich da noch nicht gekommen war: “Im Club der Zeitmillionäre” von der Reporterin und Autorin Greta Taubert.
Unter den ersten Kapiteln gefällt mir eins besonders gut: „Absagen für Anfänger – Ich möchte lieber nicht” 
 
 
Und während ich Neujahr staubsauge und meine Treppe wische, während ich mein Haus von kurzfristig angesammeltem Staub und alten Energien befreie und Platz für frische Luft und neue Energien mache, denke ich mir: Das ist doch ein gutes Podcastthema:
 
Joy of missing out – die Freude daran, etwas nicht zu machen
Bekannter ist ja „Fear of missing out“, kurz FOMO, die Angst etwas zu verpassen 
 
 
“Ich möchte lieber nicht.“ Irgendwie eine charmante Art abzusagen.
Einfach mal nein zu sagen zu den unzähligen Angeboten. Nein sagen zu den vermeintlichen Verlockungen. Nein sagen zu Vorschlägen anderer, Nein sagen zu Forderungen anderer. 
Ohne Angst vor den Konsequenzen, zum Beispiel, dass wir dann nie wieder gefragt werden. 
 
Und Platz dafür schaffen, was wir wirklich wollen. 
 
Oder erstmal oder immer wieder herauszufinden, was das ist:
Mit wem wollen wir Zeit verbringen?
Mit was?
Was wollen wir erreichen?
Wer oder was tut uns gut? 
 
 
Was ist es, das DU lieber nicht machen möchtest? 
 
 
Mir fällt einiges ein:
Zoomkonferenz privat, nachdem ich schon etliche Stunden beruflich damit verbracht habe – ich möchte lieber nicht. 
 
 
Zeit mit Leuten verbringen, die nur eine bestimmte Version von mir wollen: nur die fröhliche … nur die verunsicherte (ja, auch die Leute gibt’s) … nur bestimmte meiner Eigenschaften, als wäre ich ein Buffet, wo man etwas abbestellen kann – ich möchte lieber nicht. 
 
 
Ein Auftrag, wo mir im Vorgespräch gesagt wird, dass man für die Moderation nicht mal sein Hirn anschalten bräuchte – ich möchte lieber nicht. 
 
 
Im Winter im Regen joggen gehen – ich möchte lieber nicht. 
 
 
Im Alltag kommt uns das manchmal etwas abhanden: Die Fähigkeit, der Mut und auch die Erlaubnis, abzusagen. Geht nicht mit allem und jedem, ist klar, aber doch tatsächlich häufiger, als wir erstmal vermuten. 
 
 
Dann ist die Leinwand unseres Lebens auch wieder etwas freier für das, was wir wirklich wollen. 
 
 
Ich wünsche dir ein wunderbares Jahr und viel Spaß dabei, etwas NICHT zu wollen. 
 
 
Be happy & be light 
 
 
Deine Janina
 
 
 
 
 

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