Manche von uns sind anderen gegenüber freundlich. Oder reden betont höflich mit anderen. Vielleicht auch unehrlich. Andere geben ihre Emotionen ungefiltert an andere weiter oder lassen vielleicht auch ihre Laune an ihnen aus. 

Wie aber reden wir mit uns selbst?
Sind wir da auch immer so nett?
Oder sind wir zu uns selbst vielleicht sogar ganz speziell unhöflich, un-nett oder vielleicht sogar ganz besonders ungnädig? 

Mit dieser Folge will ich dich dazu einladen, dir das mal anzuschauen. 

Manch einer oder eine wird den inneren Kritiker schon bewusst kennen, der immer wieder leise oder lauter herummäkelt. 
Die Ungnädige in uns, die gnadenlos motzt, der wir nicht gut genug sind.
Nicht genug geschafft, nicht genug für uns eingestanden, nicht hübsch genug gewesen, schlagfertig, sportlich … Da fällt uns bestimmt etwas ein. 

Vielleicht fällt uns aber nicht mal auf, wie un-nett wir da doch ab und zu oder auch öfter zu uns selbst sind.
Das können Kleinigkeiten sein. Hab zum Beispiel letztens gehört: „war ja klar, dass mir das passiert“ – Kleinigkeit, aber eine Grundhaltung: zum Beispiel – ich bin ein Mensch, dem schlechte Sachen passieren.
Oder wir zählen uns auf, was wir heute wieder alles nicht geschafft haben – egal, ob es über-menschliche Kräfte gebraucht hätte, um das, was wir da von uns erwartet hatten, jemals zu schaffen. 

Bei den meisten Leuten, die ich kenne, würde es einiges brauchen, dass sie einen anderen Menschen einen „Versager“ nennen – aber wie stark ist da die Grenze bei uns selbst: Hast du schon mal gedacht, dass du bei etwas versagt hast? 

Egal wie klein oder groß das Un-Nett-sein mit uns selbst ist, der erste Schritt ist erstmal: bewusst werden, dass, wann und wie oft wir das machen.

Ich war mal mit einer Kundin an einer Stelle, wo wir herausgefunden haben, was das Problem bei einer bestimmten Situation war. Ein Teil von ihr fühlte sich dann wie ein kleines dummes Kind. Diese Erkenntnis hat sie erstmal erschreckt. Und dann wollte sie sie wegwischen: „Das glaube ich ja nicht wirklich“.
Und doch ist es so wichtig: Auch wenn nur ein ganz kleiner Anteil von uns das in einer bestimmten Situation glaubt, beeinflusst das, wie wir uns in so einem Moment verhalten. Zum Beispiel, dass wir dann nicht nachfragen, wenn wir etwas nicht verstanden haben. Weil wir ja nicht das kleine dumme Kind sein wollen.
Als Außenstehende konnte ich sehen, dass in der Situation das nachfragen total selbstverständlich war – und das nicht-nachfragen Probleme und Missverständnisse ausgelöst hat.

Also, vielleicht haben meine Fragen, meine Beispiele eingangs Kopfschütteln bei dir ausgelöst. Ist auch gar nicht so leicht, uns das einzugestehen, dass wir schlecht über uns denken. Und dann, auf jeden Fall im Kopf, auch schlecht mit uns reden.
Wenn uns das erstmal bewusst ist, können wir da auch was daran ändern. Zum Beispiel mal bewusst was Nettes zu uns sagen.

Ich hab in der Zeitschrift emotion die Überschrift zu einem Artikel gesehen, wo es darum geht, seine Freundinnen zu loben. Und hab dann gedacht: Oder uns selbst.
Vielleicht haben wir gelernt: „Eigenlob stinkt“. Ich hab schon mal einen Vortrag gehört, der „Eigenlob stimmt“ hieß.
Deswegen gibt’s heute von mir den Impuls: Lob dich doch mal selbst!
Wie wir mit uns selbst reden, gehört für mich total zum Thema Selbstliebe. Ich hab mich in den letzten Jahren viel damit befasst und für mich bedeutet Selbstliebe vor allem: wie liebevoll gehen wir mit uns selbst um? Und wie verständnisvoll.
Also, nett mit uns reden ist ein guter Anfang!

Hier noch ein paar Beispiele. Du kannst dich selbst mit „du“ ansprechen oder mit „ich“, was dir besser gefällt.
Erstmal ungewohnt und auch sehr nett ist es, wenn du dich selbst im Spiegel anguckst, während du dir was Nettes sagst: 
Ich hab dich lieb. Du bist … toll … großartig … echt nett … aufmerksam …

Dir fällt bestimmt etwas ein. Wenn du noch kurz Zeit hast, komm gerne kurz auf Instagram oder Facebook und kommentiere meine Posts mit deinen Beispielen. Ich freu mich darüber! 

Be happy & be light

Deine Janina

Übrigens: Im Moment gibt es in meiner Facebookgruppe „Liebe was du tust“ regelmäßige Lives mit mir, zum Thema „Motiviert & gemeinsam – statt in Winterstarre und einsam“. Schau doch mal vorbei!

P.S.: Folge mir doch bei Social Media: Facebook / @janinapernsot bei Instagram

Komme auch gern in meine Liebe was du tust-Facebookgruppe. Hier kannst du dich mit Gleichgesinnten austauschen und erhältst außerdem weitergehende Informationen und Arbeitsmaterialien.

Und das hier ist mein Facebook-Profil: https://www.facebook.com/janina.pernsot

Schau dich auch gern auf meiner Homepage um. Ich freue mich, wenn du mit mir zusammen daran arbeiten möchtest, dass du (wieder/endlich/noch mehr) liebst, was du tust!