Wie ist das so bei dir, wenn du dir was vorgenommen hast?
Ich kenn das von mir, dass ich großdenke. Mit Fitnessstudio anfangen und gleich häufig hin zum Beispiel. 
 
Nimmst du dir auch gern direkt viel vor? Wenn, dann richtig. Wir haben ja Ziele und wollen dahin.
 
Und dann kommt der Alltag dazwischen. Wir bemerken, dass wir doch zwischendurch noch arbeiten, ab und zu Freunde treffen wollen, Familie haben, Verpflichtungen und auch noch einkaufen, Essen zubereiten und vielleicht auch noch ein bisschen im Haushalt machen.
Und schwupp, ist der hehre Plan zerstört.
 
Dann hast du das heute nicht gemacht und denkst dir: morgen. Und dann klappt es wieder nicht. Und wenn es dann ein paar Tage nicht geklappt hat, machen wir es vielleicht gar nicht mehr.
Zumal dann auch der innere Schweinehund einsetzt und wir immer wieder Gründe finden, es nicht zu machen. Macht ja auch GAR KEINEN Sinn mehr 😉
 
Bei mir war das gerade so mit Fitnessstudio. Das Trainieren ist bei mir wichtig, da ich nach meiner Verletzung wieder richtig Muskelkraft aufbauen möchte. Ich hatte eine wunderbare Routine etabliert. Bin mehrfach in der Woche hingegangen, habe trainiert und danach noch im Café dort gesessen und an meinem Buch geschrieben oder über Podcastinhalte nachgedacht. Und diese Routine geliebt. 
 
Und dann: war ich ein paar Tage richtig fies krank, mit Fieber, keiner Kraft und starken Schmerzen.
Fitnesstudioroutine dahin. 
Und auch bei mir fing der Schweinehund an zu heulen: Ich kann nicht hingehen, mein Kopf tut doch noch weh und dann wird es wieder schlimmer. Ich konnte nicht mal richtig dagegen halten, weil der kleine Kerl damit sogar rechthaben könnte.
 
Was können wir in so einem Fall machen?
Dazu gibt es einen großartigen Tipp, den ich vor Ewigkeiten das erste Mal bei Vera Birkenbihl gelesen habe, einer großartigen Managementtrainerin. Fang einfach an – egal wie klein!
Hauptsache, du fängst an.
In ihrem Beispiel geht es darum: Wenn du anfangen willst zu joggen und du merkst, dass du dich nicht überwinden kannst, zieh dir erstmal die Joggingsachen an. Ein nächster Schritt kann sein, bis zur nächsten Straßenecke zu gehen. Und beim nächsten Mal ein bisschen weiter.
 
Findest du albern? Dann kannst du ja auch gleich joggen? Na, wer würde dich DAVON abhalten? 😉
 
Ganz wichtig: Nimm es wirklich so. Heute ist der kleine Schritt erstmal genug. Und morgen machst du einen mehr. Dann hat dein Schweinehund auch nichts mehr zu motzen.
 
Funktioniert das?
Ja – total. Habe ich gerade erst wieder ausgetestet. 
Nachdem ich ein paar Tage lang mit dem Schweinehund geplaudert hatte, war ich gerade in der Nähe meines Fitnessstudios. Hab mich auf mein Stammsofa gesetzt und einen Kaffee getrunken. 
Und das am nächsten Tag wieder eingeplant. Und JA, da habe ich auch gleich wieder angefangen zu trainieren.
 
Egal, wie viele Schritte du brauchst:
Ich wünsch dir ganz viel Spaß beim Losgehen!
Und denk immer daran: Besser kleine Schritte als keine!!
 
Be happy & be light
 
Deine Janina

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