Es ist spät am Abend und ich stehe in der Dusche. Wasser prasselt auf meinen Kopf und Eindrücke vom Tag ziehen in wahnsinniger Geschwindigkeit an mir vorbei. Eigentlich prasseln auch sie auf mich ein.

Ich hatte einen sehr eindrucksvollen und vor allem auch sehr schönen und unterhaltsamen Tag. Ich habe recht spontan eine Veranstaltung moderiert, mit vielen verschiedenen Künstlern. Etwas, was ich liebe und das mir wirklich Spaß macht. Ich habe ganz unterschiedliche und vor allem auch viele herzliche Menschen kennen gelernt.

Und in den ca. zehn Stunden, die ich unterwegs war, hatte ich wirklich viele Eindrücke. Ich habe sehr viele Namen gelernt und interessante Fakten über Menschen, die ich anmoderiert habe. Und auch unter den Veranstaltern und Gästen habe ich großartige Menschen kennen gelernt. Und alle waren ganz unterschiedlich und waren mit ganz unterschiedlichen Gefühlen und Verhaltensweisen unterwegs.
Der Junge, der einer Künstlerin beim Aufräumen hilft und dafür Anerkennung möchte. Ein anderer Junge, der immer wieder Beachtung möchte. Dann der, der versucht, negative Energie zu verarbeiten und sich irgendwie abreagieren muss, nachdem er etwas nicht kaputtmachen darf.
Euphorische Zuschauer. Zufriedene Künstler. Ein Künstler, der enttäuscht ist. Auflagen von der Polizei, die den Gästen vermittelt werden müssen. Einer, der sich gern länger mit mir unterhalten hätte. Sonne, Hitze, immer wieder Durst. Eine Ansammlung von Wünschen, Bedürfnissen, den unterschiedlichsten Emotionen und: durch Gäste und Musikauftritte Dauergeräuschkulisse.

Und gerade weil ich an dem Tag etwas gemacht habe, was mir Spaß macht, wäre ich früher gar nicht auf die Idee gekommen, dass ich danach vielleicht etwas anderes brauche, eine Art Gegenpol. Dass ich vielleicht Zeit brauche, diese Eindrücke zu verarbeiten. Wahrscheinlich hätte ich mit etwas anderem weitergemacht, was mir Spaß macht, irgendetwas, was ich für ein Abenteuer halte. Hätte meine Freizeit „gut genutzt“ und mit so vielen Erlebnissen wie möglich vollgestopft. Und mir niemals Zeit gelassen, meine Eindrücke zu verarbeiten, weil ja dauernd neue dazugekommen wären. Und nicht wirklich getrennt, was meine Eindrücke, meine Erlebnisse sind, meine Gefühle und: was ich will und nicht die anderen um mich herum.

Seit ich mehr auf mich achte und mehr darauf, was ich brauche und was Erlebnisse mit mir machen, weiß ich auch schneller, was das ist: Was mir jetzt gut tun könnte.
Ehrlich gesagt, am Anfang fand ich das manchmal auch nervig, weil es mir so vorkam, als würde ich weniger schaffen und als könne ich weniger aushalten. Dafür habe ich früher hingenommen, dass ich mich oft erschöpft gefühlt habe und häufig krank war. Ich kannte das auch gar nicht anders.

Am Tag nach der Veranstaltung habe ich mehrere Stunden im Gartenstuhl gesessen. Zwischendurch gelesen. Und immer wieder die Ruhe genossen. Und zwischendurch fasziniert die Eindrücke vom Vortag Revue passieren lassen: wie laut, fröhlich und hektisch es war. Wie viel passiert ist. Bewundert, wie viele Eindrücke ich dort hatte.
Und mich darüber gefreut, dass ich mittlerweile beides genießen kann: Action und fröhlich und erlebnisarm und ruhig.

Nimmst du dir Zeit, deine Eindrücke zu verarbeiten? Das kann bei dir ganz anders aussehen als bei mir. Was fordert dich dabei heraus? Und was fällt dir leicht? Schreibe mir das gerne, zum Beispiel unter meinen Posts bei Instagram oder Facebook oder in meiner „Liebe was du tust” Facebookgruppe. 

Be happy & be light

Deine Janina

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