Wir könnten uns das Leben enorm erleichtern, wenn wir Entscheidungen direkt treffen. Machen wir nur nicht, auf jeden Fall nicht immer und nicht einfach so …
 
Und dem oder der einen fällt das leichter als dem anderen …
 
Als ich so über diese Folge nachgedacht habe, fiel mir die Quizshow „Eins, zwei oder drei“ ein. Hier geht es ja um Entscheidungen innerhalb von Sekunden:
“1, 2 oder 3, letzte Chance… vorbei! Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr, wenn das Licht angeht.”
 
Natürlich ist es nicht immer sinnvoll, eine Entscheidung innerhalb weniger Sekunden zu treffen.
Und leider leuchtet nicht direkt danach ein Licht auf und wir wissen: HEY, die Entscheidung war richtig!
 
Oft kommt es aber gar nicht darauf an, die RICHTIGE Entscheidung zu treffen, sondern überhaupt eine.
Im Zeitmanagement ist das ein ganz wichtiger Punkt:
Direkt entscheiden.
 
Direkt entscheiden, was zu tun ist.
 
Überleg dir mal ein To-do, das bei dir ansteht oder wo bei dir eine Entscheidung ansteht oder was du vielleicht auch schon eine Weile vor dir hergeschoben hast.
 
Ich überlege mir ja immer, was ich euch aus meinem Alltag für ein Beispiel erzählen kann. Ich entscheide insgesamt gerne schnell.
Über etwas brüten oder etwas diffus da liegen lassen, gefällt mir nicht so. Manchmal mache ich das und nenne das dann mit etwas Witz: Agonizing. 
Das heißt im Englischen sowohl, sich den Kopf zu zermartern, als auch „sich quälen“ bis hin zu „Todesqualen erleiden“. 
Wenn mir das auffällt, dass ich das tatsächlich gerade mache und gerade nicht entscheide und nicht handle. Und dann agiere ich doch lieber, denn Agonizing macht mir nicht wirklich Spaß.
 
Beim Spazierengehen ist mir ein gutes Beispiel eingefallen, das bei mir – im ersten Moment – auslösen könnte, dass ich nicht direkt entscheide.
 
Ich habe mein DSL gekündigt und die Kündigung ist mir jetzt in meiner Wiedervorlage begegnet. In gut einem Monat habe ich kein DSL mehr. Es fing erst ganz gut an, ich habe ein bisschen recherchiert: möchte ich mit einem anderen Vertrag weiter bei dem Anbieter bleiben?  Das wäre der bequemere Weg. Aber: Was für Konditionen gibt es bei der Konkurrenz?
Wie ich festgestellt habe, kann ich für ca. den gleichen Preis die zehnfache Geschwindigkeit bekommen, was für meinen Job nicht ganz irrelevant ist, vor allem nicht, wenn ich online coache, Interviews durchführe oder eine Veranstaltung moderiere.
Also: wechseln? Puh, ist aber definitiv unbequemer.
 
Ende der Woche hab ich recherchiert und hab die Recherche nochmal sacken lassen. Jetzt steht als nächstes das Thema entscheiden und tun an. 
Und plötzlich war ich an einem Punkt, wo ich nicht offiziell entscheiden wollte. Inoffiziell habe ich mich schon entschieden: Wenn ich tatsächlich diesen Preis bekomme, dann will ich wechseln. Ist aber halt echt nervig und birgt die Gefahr, wenn was schief läuft, tage- oder wochenlang kein Internet zu haben – ich erinnere mich an meinen letzten Umzug … 
Deswegen würde ich es am liebsten vor mir her schieben. Hab ich auch ewig nicht gemacht, den Provider wechseln.
 
Wenn mir das auffällt, lache ich meistens erstmal darüber. Ich mag ja Effizienz und etwas vor sich herschieben oder drüber brüten ist eine echte Zeitverschwendung.
 
Du kannst jetzt mein Beispiel nehmen oder dein eigenes:
Was ist denn als nächstes zu tun?
 
Kommen wir zu meinem Beispiel zurück. Ich will wechseln. Ich weiß gar nicht, ob das sinnvoll ist, zu diesem Moment schon einen neuen Vertrag abzuschließen. Oder macht das mehr Sinn, erst in zwei Wochen zu handeln?
 
Also: To-do gefunden! Das kann ich innerhalb von ein paar Minuten recherchieren. 
 
Und danach kann ich wieder entscheiden, was als nächstes zu tun ist:
z. B. einen Vermerk in der Wiedervorlage hinterlegen
oder rausfinden, was der nächste Schritt ist um einen neuen Vertrag abzuschließen
 
Also, ich hab jetzt Lust, direkt loszulegen!
 
Und du? 😉
 
Be happy & be light
 
Deine Janina
 
 
 

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