Ich beschäftige mich seit geraumer Zeit sehr viel mit dem Thema „innerer Beat“ – wie können wir ihn fühlen und was hält uns davon ab, bei uns selbst zu sein …
Deswegen begegnet mir das Thema natürlich immer wieder, nicht nur, wenn ich mit Kunden dazu arbeite oder Interviews dazu führe, sondern auch so immer wieder, zum Beispiel in Gesprächen …
 
So auch vor ein paar Tagen, als ich jemanden bei einer Work begleitet habe. Falls du The Work noch nicht kennst, habe ich dazu auch eine Podcast-Folge gemacht, um das zu erklären. (Diese Folge findest du hier.)
 
Wir haben uns eine stressige Situation angeguckt, mit einem unvermeidbaren Geschäftskontakt, der sich wie der letzte Henker aufführt, rummeckert und auch beleidigend ist. Der Gedanke dazu ist: „Sie sollte netter mit mir umgehen.“ Vielleicht fällt dir ja auch jemand ein, von dem du dir das wünschst ..
 
Jeder, der sich die Geschichte dazu anhört, würde das auch bestätigen, weil diese Person sich offensichtlich unmöglich aufführt. Bringt aber erstmal nichts, außer noch mehr Stress, vermutlich dann sogar auch bei dem, der sich die Geschichte der unmöglichen Person anhört.
 
Viele von uns haben ja gelernt, dass wir freundlich mit anderen Menschen umgehen. Schon gerade mit Geschäftskontakten: wir wollen ja professionell sein.
 
Ich kenne ja auch viele Leute, die sich viel mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigen. Da kommt dann noch das hier dazu: Wir wollen uns ja nicht aus der Ruhe bringen lassen und mit allem klarkommen. Wir wollen wie Buddha sein.
 
Gerade die, die gelernt haben, dass man freundlich zueinander ist, kommen dann in diese Zwickmühle: Sie stört das besonders, wenn die andere Person blöd zu ihnen ist. Und dann ist da auch noch die Erwartung an sich selbst, trotzdem nett und freundlich zum anderen zu sein.
 
Manchmal treiben wir es dann sogar auf die Spitze: Vielleicht finden wir ja IRGENDWIE heraus, auf welche Art wir nett und freundlich und ÜBERHAUPT nicht getroffen sein können von den Unfreundlichkeiten, und dann irgendwann ist die andere Person dann vielleicht doch mal nett zu uns?!
 
Klingt so beschrieben gar nicht so wahrscheinlich oder? 😉
 
Bei The Work schauen wir uns ja auch Umkehrungen der stressigen Gedanken an und ich kann bei unserem Beispiel heute sehen, wie wahr diese hier ist:
„ICH sollte netter mit mir umgehen“
Was fällt dir dazu ein, wie könnten wir mit diesem Geschäftskontakt umgehen, um netter zu uns zu sein? Was auch immer in deinem Beispiel passend wäre: was ich sehr sicher vermute ist, dass du defintiv netter zu dir selbst wärst, wenn du nicht alles runterschluckst und dich total verstellst, damit du nett zu der anderen Person bist.
 
Wir kamen dann bei unserer gemeinsamen Work zu diesem Punkt: „Ich will sie ja nicht genauso scheiße behandeln wie sie mich!“ Nein, und das ist ja auch gar nicht Sinn der Sache. Gerade wenn wir eigentlich gern freundlich zu anderen sind, macht es uns sicher nicht glücklich, jemanden von der Frisur bis zur Fußbekleidung zu beleidigen. Aber zum Beispiel müssen wir uns den hässlichen Schuh des Gesprächspartners nicht anziehen und uns Beleidigungen nicht anhören. Oder können das, was sowieso die ganze Zeit schon in uns drin laut brüllt, einfach rauslassen. Zum Beispiel ein herzhaftes: „Ich hab gerade echt keine Lust mir deine Kommentare weiter anzuhören!“ Oder ein: „Ich möchte mich jetzt gerade lieber in Ruhe auf den Auftrag vorbereiten.“
Denn genau das ist es ja, was wir in uns drin fühlen und was WIR wirklich wollen.
 
Ich wünsche dir viel Spaß dabei nett zu dir selbst zu sein!
 
Be happy & be light
 
Deine Janina

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