Wir verbringen unser Leben damit, uns Mühe zu geben und gut sein zu wollen.
Wir wollen gut sein, in dem, was wir machen. Wir wollen ein guter Mensch sein. Eine gute Partnerin. Eine gute Tochter (oder ein guter Sohn). Eine gute Freundin. Gut in unserem Beruf.
 
Dabei halten wir uns an das, was wir glauben, was richtig ist. Verhaltensregeln, die wir von anderen beigebracht bekommen haben. Die wir uns abgeschaut haben. Die wir selbst erstellt haben, durch gute und schlechte Erfahrungen, die wir gemacht haben. 
„Das mache ich jetzt immer so“ oder „Oh mein Gott, das mache ich nie wieder“. Weil es weh getan hat zum Beispiel.
 
Es gibt Erwartungen von außen – und aus uns selbst heraus. Wir haben Erwartungen an uns selbst, wie wir sein müssen. Wie wir auszusehen haben: schlank, gut angezogen und es geht sogar darum, an welchen Stellen genug Haare an unserem Körper sein sollten (auf dem Kopf) und an welchen besser nicht (zum Beispiel an den Beinen). Ich werde nie vergessen, wie ich mit 14 gerade einen Jungen aus meiner Clique gedatet hatte und eine Freundin dann spitz bemerkte, dass er mich sicher noch besser fänd, wenn ich mir die Beine rasiert hätte.
Und wir haben Erwartungen daran, wie wir uns zu verhalten haben. Geduldiger, liebevoller, weniger ärgerlich. Erfolgreich. Dankbar. 
Und vielleicht sind wir bei unserer eigenen Bewertung nicht mal besonders großzügig in der Sternchenvergabe.
 
Und wenn wir das alles nicht erfüllen, fühlen wir uns schlecht.
 
Vielleicht erfüllen wir aber auch alles und verbiegen uns dafür. Stressen uns total um die 100% zu erreichen. Um ja keinen zu enttäuschen oder zu verärgern. Zu verletzen. Seine oder ihre Meinung von uns zu verschlechtern.
Und dabei vergessen wir uns selbst. Achten gar nicht auf das, was wir in uns fühlen. Was sich richtig anfühlt. Was wir gerade selbst wollen. 
Dabei ist das, was die anderen von uns erwarten, dann wichtiger? 
Dazu stellen sich gleich mehrere Fragen: 
Können wir das für die anderen jemals richtig erfüllen, wenn wir das nicht aus ganzem Herzen machen und gerade selbst so wollen?
Und: Sind wir uns eigentlich sicher, dass die anderen überhaupt genau das, was wir da machen, überhaupt wollen?
Wenn wir uns also verbiegen, ohne auf uns zu hören, fühlen wir uns auch: schlecht.
 
Dabei hatten wir doch auch Erwartungen:
Wenn wir das endlich komplett erfüllen, überall gut zu sein, dann … ja dann fühlen wir uns gut.
 
Wieso fühlen wir uns denn dann zwischendurch leer oder schlecht?
Bestimmt, weil wir das Ziel immer noch nicht erreicht haben: GUT zu sein. Oder, noch besser, PERFEKT!
 
Ich glaube, dass es uns wieder viel besser geht, wenn wir auf uns selbst hören und herausfinden, was wir wollen.
 
In meinem Vortrag „Fühl deinen inneren Beat – 3 Takte für deinen erfolgreichen Lebensrhythmus“ geht es auch darum: Dass wir uns Zeit für uns selbst nehmen. Dass wir auf uns selbst hören. Dass wir herausfinden, was wir wollen und dass wir dazu stehen.
 
Und vielleicht sind wir dann nicht im herkömmlichen Sinne „gut“ in allen Rollen, die wir in unserem Leben spielen – aber vielleicht aus tiefstem Herzen glücklich. Oder auch mal aus tiefstem Herzen schlecht gelaunt oder traurig – aber aus tiefstem Herzen eben.
 
Oder, wie Glennon Doyle im Buch „Untamed“ schreibt:
„And now that we don’t have to be good, we can be free.“ 
 
Also: frei.
 
Das Buch von ihr kann ich dir übrigens empfehlen. Ich habe jetzt auch Buchempfehlungen auf meine Homepage aufgenommen. Und auf meiner Homepage kannst du dir auch meinen Vortrag „Fühl deinen inneren Beat“ anschauen.
 
Ich wünsche dir ganz viel Spaß dabei, herauszufinden, was du nicht mehr machen möchtest, nur um „gut“ in irgendetwas zu sein!
 
Be happy & be light
 
Deine Janina

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