Vielleicht erinnerst du dich an meine Folge mit der Atemübung: 5 Moment bitte.
Manchmal habe ich Kunden, die mir erklären, dass sie 4 mal atmen zwischendurch nicht schaffen. Dafür habe ich mir noch folgendes überlegt:
EINMAL tief ein und ausatmen. Bewusst. Zum Beispiel zwischen zwei Aufgaben, die du abarbeiten möchtest, als Trennung und Abgrenzung.
Worauf ich aber in dieser Folge hinauswill, ist folgendes:
Wenn ich mit Kunden überlege, wie sie sich bei der Arbeit entstressen können und ihren Tag effizienter strukturieren können, dann kommt es immer mal wieder vor, dass jemand vehement äußert, dass er oder sie einen Vorschlag nicht umsetzen kann. Bei meinen Beratungen gehen wir verschiedene Ansätze durch und schauen, was für jeden passt. Was mich aufhorchen lässt, ist, wenn jemand vehement oder empört auf Vorschläge von mir reagiert. Oft kommt diese starke Reaktion bei ganz kleinen Vorschlägen. Zum Beispiel,  pro durchgearbeiteter Akte EIN Stichwort zu notieren. Oder bei der gerade genannten Übung: VIERMAL atmen.
Das ist eines der Anzeichen, die ich bei meiner Arbeit kennen gelernt habe für: totale Überforderung.
Das ist übrigens auch kein Zeitpunkt um rational nach Wegen zu suchen Arbeit effizienter zu gestalten, weil alles nur noch als noch mehr Belastung empfunden wird.
Ich erinnere mich noch daran, als ich das erste Mal bei einem Unternehmen in meiner Beratung der Mitarbeiterin vorgeschlagen habe, dass wir das Thema gemeinsam bei der Führungskraft ansprechen. Ich wusste, dass das das Richtige war und trotzdem hatte ich erst einen Schreckmoment:
So ein Mist, die Führungskraft hat mich beauftragt, damit es nach meiner Beratung besser läuft und jetzt gehen wir hin und berichten von der absoluten Überforderung.
Ich spoiler gleich mal: Mittlerweile weiß ich in diesen Situationen, dass es definitiv richtig ist, das gemeinsame Gespräch zu suchen. Und vor allem, dass danach alle Seiten erleichtert sind:
Die Führungskraft ist über die Offenheit froh. Hatte vielleicht schon etwas in der Richtung vermutet. Und kann sich überlegen, wie es weitergeht.
Und der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin, weil eine Last von den Schultern fällt: Endlich ist das Thema angesprochen.
Ich habe das schon in verschiedenen Stadien erlebt: Wo sie sich das noch gar nicht eingestanden hatte bzw. es ihr noch gar nicht bewusst war. Oder da, wo er schon wusste, dass ein Gespräch notwendig ist, aber es erst noch vor sich hergeschoben hat.
Als außenstehende Dritte kann ich so ein Gespräch erleichtern und auch so vermitteln, dass es keine Missverständnisse gibt.
Mit dieser Folge möchte ich dir Mut machen:
Vielleicht hast du diesen Zustand schonmal bei Kollegen vermutet, als Führungskraft bei deinen Mitarbeitern oder bei dir selbst.
Ich kann dir wirklich empfehlen, offen das Gespräch zu suchen.
Natürlich hoffe ich, dass du gerade nicht in so einer Situation bist. Aber falls du jemals in diese Verlegenheit kommst, hoffe ich, dass du dich an meine Folge erinnerst und sie dir den Mut gibt, für dich zu sorgen.
Be happy & be light
Deine Janina

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